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frequencies

In the beginning was the word – or in Sanskrit: ‘Nada Brahma,’ the world is sound.

 

The mystical traditions of East and West tell us that the key to unlocking the mysteries
of the universe is sound. In fact, they say that sound is the very fount from which our
universe arises. It is the primordial First Cause. It is responsible for creating, sustaining
and transforming all life and all matter. Sound, simply put, is the organizing and inte-
grating impulse behind everything.

 

The ancient mystics of the East taught that different sounds form different patterns,
creating the endless variety of shapes, sizes and densities that are manifest
all around us. They also saw sound as a power that could be harnessed to create
positive change. The Hindu and Buddhist sages, for example, repeated specific sound
formulas, or mantras, to bring about a host of powerful effects, both external and
internal. They taught that by reciting mantras to a specific deity, we can create within
our consciousness the same vibration as that deity. In essence, they saw the sacred
words of the mantra as conduits that would bring spiritual energies into the world.

 

Likewise, the Jewish mystics known as Kabbalists taught that the Divine Word, the
speech of God, creates and sustains both the heavens and the earth. Again, they
believed that the various objects in our universe are different because a specific
and unique combination of letters of sacred speech sustains each one. And, like their
Eastern counterparts, some Kabbalists taught that when a devotee calls upon one
of the names of God, the specific influence associated with that name is released.
The power of the divine sound is also a theme in other Jewish as well as Chris-
tian traditions.

 

 

Genesis tells us that creation began when God spoke the words, "Let there be light".

 

Universal principles may be found in all of creation, from the macro (formation and dis-
solution of galaxies) to the micro (snow crystals) right down to subatomic oscillations.
At a low frequency, a very stable looking pattern emerges, that of concentric waves.
As long as the pitch is sustained, and not altered, this pattern appears static, as soon as
the frequency changes, this stable structure dissolve sinto chaos. Raising the frequency,
a remarkable thing occurs. At a certain point the liquid sample spontaneously reorganises
into a more refined structured form. Even though the frequency is steadily rising, the
new figure doesn’t emerge gradually. Rather at a given moment it transforms into a new
harmonic structure, reminiscent of the quantum leap seen in subatomic physics. As the
frequency further increases, the same process recurs – chaos, and then reintegration –
with a higher order of intricacy and harmonic coherency reflecting the higher vibration,
or frequency.

 

These varying forms remain intact as long as the sound pulses through the sub-
stance. If the sound stops, the pattern collapses, if reapplied, the same pattern re-
appeares.

For many, these experiments show that sound can indeed alter form, that different
frequencies produce different results, and that sound actually creates and maintains
form. The ancient masters saw sound as the integrating factor of all life. They also knew
what today's science is just beginning to prove, that when we apply certain sounds to
an organism, we can change its condition. Here, at the convergence of ancient spirituality
and modern science, is the next frontier in the evolution of sound.

 

 

Through intuitive selection Chris Sedlaczek photographs disturbances (standing wave
patterns) created in liquids as they vibrate in response to the pure tones prin-ciple of sound.
These fascinating experiments graphically depict phases of dissolution and reintegration.

 

All pictures are printed by the artist on Hahnemühle Fine Art Rag, 308 g/m², using pig-
mented inks. They are numbered, dated and signed. Editions are limited to 7 prints.

B. Lindner

frequencies

"Im Anfang war das Wort" - oder in Sanskrit "Nada Brahma" - die Welt ist Klang!
In den Überlieferungen östlicher und westlicher Traditionen gilt Klang gleichermaßen
als Schlüssel zur Erklärung unseres Universums. Genau genommen wird berichtet,
dass Klang der Ursprung des Universums sei. Er sei die ursprünglich zu Grunde
liegende Schöpfung. Er sei für Erschaffung, Erhaltung und Entwicklung allen Lebens
verantwortlich. Vereinfacht gesagt, ist Klang,also Frequenz, der organisierende und
vereinende Impuls aller Dinge.

In jüdischen und christlichen Traditionen ist die Kraft des Göttlichen Wortes festgehalten.
In der Genesis beginnt die Schöpfung, als Gott spricht: "Es werde Licht".

Auch in der naturwissenschaftlichen Betrachtung der Schöpfung findet man
überall universale Prinzipien der Ordnung und Gestaltung, von Makro - Entstehung
und Auflösung von Galaxien - über Mikro - Schneekristalle - bis hin zu Schwingungen
der Atome. Bespielt man eine Flüssigkeit mit einer tiefen Frequenz, so entstehen sehr
stabil wirkende Muster, nämlich konzentrische Kreise. Solange die Frequenz unverändert
erhalten wird, bleiben auch diese Muster statisch bestehen. Sobald sie verändert wird,
verschwimmen diese im Chaos. Wenn man die Frequenz nun erhöht, entsteht etwas
Bemerkenswertes. An einem gewissen Punkt reorganisiert sich plötzlich das Chaos und
die Flüssigkeit bringt ein noch feineres Muster hervor.

Obwohl die Frequenz stetig verändert wird, entstehen die neuen Muster nicht ebenso
kontinuierlich. Sie werden vielmehr an einem bestimmten Moment in eine neue harmonische
Struktur transformiert, vergleichbar mit dem Quantensprung in der subatomaren Physik.



Erhöht man die Frequenz weiter, wiederholt sich dieser Vorgang
immer wieder - Chaos und Reorganisation.

Der jeweils höhere Grad an Komplexität und harmonischer Kohärenz spiegelt die
feinere Vibration und höhere Frequenz. Diese variierenden Muster bestehen solange
die Frequenz durch die Flüssigkeit dringt. Bei Unterbrechung der Frequenz löst sich
das Muster auf, bei Wiederaufnahme bildet sich das gleiche Muster wieder.
Experimente zeigen, dass unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche Resultate
produzieren. Töne und Klänge gestalten und erhalten also tatsächlich sichtbare,
physische Formen.

Die frühen Gelehrten bezeichneten Klang als das Vereinende allen Lebens. Sie
wussten bereits um Zusammenhänge, für die die heutige Wissenschaft versucht
Beweisezu finden: Wenn man ein Objekt oder einen Organismus einer bestimmten
Frequenz aussetzt, kann man damit dessen Zustand verändern. Hier an diesem
Berührungspunkt von spirituellen Traditionen und moderner Wissenschaft entsteht
in einem Grenzbereich neuer Raum zur Erfahrung des Phänomens Klang.

Chris Sedlaczek fotografiert Unruhezustände in vibrierenden Flüssigkeiten,
welche durch angelegte Frequenzen verursacht werden. Diese faszinierenden
Experimente stellen grafisch Phasen der Entstehung und Auflösung dar.
Bei der Auswahl der Frequenzen folgt der Künstler stets seiner Intuition.
Klang kann sichtbar gemacht werden und bekommt damit eine weitere Wirkungsebene.

B. Lindner

colorabstractions

Östlichen Auffassungen folgend, wird eine vereinfachende, klare Formgestaltung
verwendet, um das Wesen der Dinge zum Vorschein zu bringen. Durch das
Medium der Fotografie gelingt es, die Vergänglichkeit aufzuheben, die Essenz
der Objekte festzuhalten. Äußere Schönheit, wie auch innere Kraft für Viele
sichtbar zu machen, fernab unserer scheinbar objektiven Realität.

Chris Sedlaczek geht von einer bestehenden, uns bekannten Struktur, einer
Pflanze, in eine fremd anmutende Tiefe. Der Betrachter hingegen taucht aus
dieser auf und erkennt in dem Teil des Gegenstandes Aspekte des gesamten
Daseins. Dieser Findungsprozeß ermöglicht Erkenntnis abseits gewohnter Parameter.

Nur durch sorgsames Auswählen, Weglassen und Schwerpunkte setzen kommt
man zur wahren Bedeutung der Dinge. Mit Hilfe extremer Vergrößerung einzelner
Teile lebendiger Pflanzen wird jene Aufmerksamkeit erzeugt, um sie als Ganzes
zu erfahren. Lebendig soll werden die Idee der Pflanze.

Wichtiges Element sind die Unschärfebereiche, in denen sich die Farbe aufzulösen
scheint, jedoch den Blick ins Innere lenkt. Formen und Farben verschwimmen
und fördern eigene Interpretation. Mittels ausbalancierter und sorgfältiger
Anordnung aller Kompositionselemente "Farbe, Form, Linie, Volumen und Raum"
wird eine harmonische Gesamtgestaltung der Bilder erreicht.

Das Vorbild der Natur vereint sich mit den Gefühlen der inneren Welt.

H. Löbl