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colorabstractions
Östlichen Auffassungen folgend, wird eine vereinfachende, klare Formgestaltung verwendet, um das Wesen der Dinge zum Vorschein zu bringen. Durch das Medium der Fotografie gelingt es, die Vergänglichkeit aufzuheben, die Essenz der Objekte festzuhalten. Äußere Schönheit, wie auch innere Kraft für Viele sichtbar zu machen, fernab unserer scheinbar objektiven Realität.
Chris Sedlaczek geht von einer bestehenden, uns bekannten Struktur, einer Pflanze, in eine fremd anmutende Tiefe. Der Betrachter hingegen taucht aus dieser auf und erkennt in dem Teil des Gegenstandes Aspekte des gesamten Daseins. Dieser Findungsprozeß ermöglicht Erkenntnis abseits gewohnter Parameter.
Nur durch sorgsames Auswählen, Weglassen und Schwerpunkte setzen kommt man zur wahren Bedeutung der Dinge. Mit Hilfe extremer Vergrößerung einzelner Teile lebendiger Pflanzen wird jene Aufmerksamkeit erzeugt, um sie als Ganzes zu erfahren. Lebendig soll werden die Idee der Pflanze.
Wichtiges Element sind die Unschärfebereiche, in denen sich die Farbe aufzulösen scheint, jedoch den Blick ins Innere lenkt. Formen und Farben verschwimmen und fördern eigene Interpretation. Mittels ausbalancierter und sorgfältiger Anordnung aller Kompositionselemente "Farbe, Form, Linie, Volumen und Raum" wird eine harmonische Gesamtgestaltung der Bilder erreicht.
Das Vorbild der Natur vereint sich mit den Gefühlen der inneren Welt. H. Löbl
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frequencies
"Im Anfang war das Wort" - oder in Sanskrit "Nada Brahma" - die Welt ist Klang! In den Überlieferungen östlicher und westlicher Traditionen gilt Klang gleichermaßen als Schlüssel zur Erklärung unseres Universums. Genau genommen wird berichtet, dass Klang der Ursprung des Universums sei. Er sei die ursprünglich zu Grunde liegende Schöpfung. Er sei für Erschaffung, Erhaltung und Entwicklung allen Lebens verantwortlich. Vereinfacht gesagt, ist Klang,also Frequenz, der organisierende und vereinende Impuls aller Dinge.
In jüdischen und christlichen Traditionen ist die Kraft des Göttlichen Wortes festgehalten. In der Genesis beginnt die Schöpfung, als Gott spricht: "Es werde Licht".
Auch in der naturwissenschaftlichen Betrachtung der Schöpfung findet man überall universale Prinzipien der Ordnung und Gestaltung, von Makro - Entstehung und Auflösung von Galaxien - über Mikro - Schneekristalle - bis hin zu Schwingungen der Atome. Bespielt man eine Flüssigkeit mit einer tiefen Frequenz, so entstehen sehr stabil wirkende Muster, nämlich konzentrische Kreise. Solange die Frequenz unverändert erhalten wird, bleiben auch diese Muster statisch bestehen. Sobald sie verändert wird, verschwimmen diese im Chaos. Wenn man die Frequenz nun erhöht, entsteht etwas Bemerkenswertes. An einem gewissen Punkt reorganisiert sich plötzlich das Chaos und die Flüssigkeit bringt ein noch feineres Muster hervor.
Obwohl die Frequenz stetig verändert wird, entstehen die neuen Muster nicht ebenso kontinuierlich. Sie werden vielmehr an einem bestimmten Moment in eine neue harmonische Struktur transformiert, vergleichbar mit dem Quantensprung in der subatomaren Physik.
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Erhöht man die Frequenz weiter, wiederholt sich dieser Vorgang immer wieder - Chaos und Reorganisation. Der jeweils höhere Grad an Komplexität und harmonischer Kohärenz spiegelt die feinere Vibration und höhere Frequenz. Diese variierenden Muster bestehen solange die Frequenz durch die Flüssigkeit dringt. Bei Unterbrechung der Frequenz löst sich das Muster auf, bei Wiederaufnahme bildet sich das gleiche Muster wieder. Experimente zeigen, dass unterschiedliche Frequenzen unterschiedliche Resultate produzieren. Töne und Klänge gestalten und erhalten also tatsächlich sichtbare, physische Formen.
Die frühen Gelehrten bezeichneten Klang als das Vereinende allen Lebens. Sie wussten bereits um Zusammenhänge, für die die heutige Wissenschaft versucht Beweisezu finden: Wenn man ein Objekt oder einen Organismus einer bestimmten Frequenz aussetzt, kann man damit dessen Zustand verändern. Hier an diesem Berührungspunkt von spirituellen Traditionen und moderner Wissenschaft entsteht in einem Grenzbereich neuer Raum zur Erfahrung des Phänomens Klang.
Chris Sedlaczek fotografiert Unruhezustände in vibrierenden Flüssigkeiten, welche durch angelegte Frequenzen verursacht werden. Diese faszinierenden Experimente stellen grafisch Phasen der Entstehung und Auflösung dar. Bei der Auswahl der Frequenzen folgt der Künstler stets seiner Intuition. Klang kann sichtbar gemacht werden und bekommt damit eine weitere Wirkungsebene. B. Lindner
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